Übungszeiten
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Dienstag |
Donnerstag |
Samstag* |
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Unterstufe |
19:30-20:30 |
19:30-20:30 |
10:00-11:00 |
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Mittelstufe |
19:30-20:30
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19:30-20:30 |
10:00-11:00 |
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Oberstufe |
19:30-20:30 |
19:30-20:30 |
10:00-11:00 |
| Trainingsschwerpunkt Mittel-/Oberstufe | Kihon | Kumite | Kata |
* Jeden letzten Samstag im Monat steht das Waffentraining im Vordergrund
Das traditionelle Karatetraining trainiert, anders als eine Sportart, nahezu den gesamten Körper und ist im fortgeschrittenen Stadium ein exzellentes Selbstverteidigungssystem.
Das Techniktraining (Kihon):
Im Kihon-Training werden Abwehr- und Angriffsbewegungen für den Kampf einzeln und in Kombination trainiert. Das Kihontraining im Shojinkai-Dojo orientiert sich am O-Wasa Prinzip nach Gigo Funakoshi, welches insbesondere durch Sensei Kase weitergegeben wurde.
Das heißt, die Techniken werden so groß, schnell und stark wie möglich ausgführt. So ist gewährleistet, dass sich die, für das ursprüngliche Shotokan typische, Form von Energie entwicklen kann (leider gehört noch ein bißchen mehr dazu), die in der praxisbezogenen Ausführung (Ko-Waza - kleiner, da der Abstand im echten Kampf kürzer ist) den Techniken eine extreme Härte verleiht..
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Das Katatraining:
Die
"Kata" sind das "Herz" des Karate. Es handelt sich hierbei
um traditionelle, über Jahrhunderte überlieferte Formen, in
denen die einzelnen
Meister die Besonderheiten ihres Stiles für kommende Generationen
festhielten.
In der Kata sind neben den Kampftechniken auch die traditionellen
Atemübungen
enthalten. Bei fortgeschrittener Übung lehren die Kata
verschiedene
Kampftaktiken und die Grundzüge chinesischer Medizin, denn ihre
Techniken
zielen auf Vitalpunkte am gegnerischen Körper und stimulieren bei
richtiger
Ausführung den eigenen Organismus positiv.
Im Shojinkai-Dojo erfolgt das Katatraining mit dem Focus auf folgende Kata:
Das Kumite ist in erster Linie die Anwendung diverser Techniken und Kombinatinen mit einem oder mehreren Partnern, was sich über verschiedene Schwierigkeitsstufen bis hin zum freien Kampf entwickelt. Das Angriffsziel wird bei diesen Übungen knapp vor den Körper verlagert, um Verletzungen zu vermeiden. Die Trefferwirkung wird dann an verschiedenen Trainingsgeräten geübt.
Das Kumitetraining folgt auch hier den alten Prinzipien. Diese gingen von folgender Überlegung aus:
Der "echte Kampf" (zur Zeit der Entstehung der Kampfkünste oft auf Leben und Tod ausgetragen) konnte so nicht trainiert werden, da zum einen natürlich die Verletzungsgefahr zu hoch war und zum anderen einzelne Aspekte schlecht trainiert und verbessert werden konnten. So wurde der "echte Kampf " in seine Bestandteile zerlegt, so dass dann die verschiedenen Aspekte (Intuition, Instinkt, Reaktionsfähigkeit,Willensstärke, gutes Auge, Timing, Schnelligkeit, Härte, Technikabfolgen, etc.) trainiert und weiterentwickelt werden konnten.
Von den überlieferten Kumiteformen werden heute oft nur noch die, mit starkem Focus auf den sportlichen Aspekt trainiert. Hierdurch ergeben sich im Hinblick auf den "echten Kampf" natürlich einige Lücken, weshalb wir versuchen das "Gesamtpaket" zu trainieren.
Aus diesem Grund gehört auch die Entwicklung von Basisfähigkeiten für diverse Kobudowaffen im Bodenkampf selbstverständlich zum Training der Fortgeschrittenengruppe.
2-Mann Flowdrills (Kakie, Tegumi-Futari-Geiko, Futari-Geiko) :Selbständiges ergänzendes Training:
Auch
wenn wir drei mal pro Woche trainieren, müssen wir uns auf
die Inhalte konzentrieren, die wie aus dem zuvor Geschilderten
erkennbar, umfachreich. sind.
Es gibt Aspekte, die jeder Übende, je nach Qualifikation, Ehrgeiz
und Zeit, trainingsbegleitend eigenverantwortlich weiterentwickeln
sollte, da während des gemeinsamen Trainings hierfür leider
keine Zeit ist und der Bedarf sehr individuell ist. (Das
selbständige Training darf auch gerne ersatzweise für
verpasste gemeinsame Trainingseinheiten erfolgen)
Hierzu gehören:
Traditionelles Karatetraining kann grundsätzlich jeder, unabhängig von Alter
und Geschlecht, betreiben, denn es geht um den Weg und die Entwicklung des
Übenden innerhalb seiner Möglichkeiten.
Wie der Name "Shojin" schon sagt, ist Hingabe und Freude an der Sache
das Wichtigste, was man zum Karatetraining braucht ...
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Ortsbeschreibung: |
Turnhalle des Turnvereins 1885 Lorsbach im Taunus
e.V. , |
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